Porsche Abgasskandal

Abgasskandal trifft Porsche mit voller WuchtRückrufe durch das KBA

Der Abgasskandal hat auch Porsche mit großer Wucht getroffen. Als Konsequenz verzichtet der Sportwagenbauer demnächst auf Fahrzeuge mit Dieselmotoren. Das ist allerdings die Zukunft, in der Gegenwart hat Porsche noch massiv mit den Folgen des Abgasskandals zu kämpfen.

So hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Ermittlungsverfahren gegen Porsche eingeleitet. Dabei soll geklärt werden, ob führende Mitarbeiter der Porsche AG ihre Aufsichtspflicht verletzt haben, so dass es zu den Abgasmanipulationen kommen konnte. Die Konzernschwestern VW und Audi wurden in diesem Zusammenhang schon zu hohen Geldbußen verurteilt. Das Bußgeldverfahren hat keinen direkten Einfluss auf zivile Schadensersatzklagen gegen Porsche. Sollte Porsche allerdings zu einem Bußgeld verurteil werden, dürfte es für den Autobauer noch schwerer werden, die Verantwortung für die Abgasmanipulationen zurückzuweisen.

Dass Porsche unzulässige Abschalteinrichtungen verwendet wurden, dürfte spätestens nach Rückrufen durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) klar sein. Zuletzt hatte die Behörde im Mai 2018 den verpflichtenden Rückruf für insgesamt rund 60.000 Porsche Cayenne 4,2 Liter V8 TDI und Porsche Macan 3,0 Liter V6 TDI jeweils mit der Abgasnorm Euro 6 angeordnet.

Grund für den Rückruf ist, dass das KBA unzulässige Abschalteirichtungen entdeckt hat, die zu einem erhöhten Ausstoß von gesundheitsgefährdenden Stickoxiden führen können. Auch beim Porsche Panamera soll es eine unzulässige Abschalteinrichtung geben, wie der „Spiegel“ im Juli 2018 berichtete.

Inzwischen liegen bereits mehrere Gerichtsurteile vor, die Porsche aufgrund der Abgasmanipulationen in der Schadensersatzpflicht sehen.

Betroffene Porsche-Fahrer können im Abgasskandal ihre Schadensersatzansprüche geltend machen. Forderungen können sowohl gegen die Händler als auch gegen den Hersteller bestehen.

Weitere Negativ-Schlagzeilen gab es zum Porsche 911. Diese hatten zwar nichts mit unzulässigen Abschalteinrichtungen aber mit einem erhöhten „Spritverbrauch“ und damit auch CO2-Ausstoß beim 911-er der Baujahre 2016 und 2017 zu tun.

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