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BMW kommt mit "blauen Auge" davonBMW muss Bußgeld zahlen

BMW hat Abgasmanipulationen bei seinen Fahrzeugen stets zurückgewiesen. Dennoch ist der Abgasskandal an BMW nicht spurlos vorüber gegangen. Spätestens als die Staatsanwaltschaft München im März 2018 bei dem bayrischen Autobauer anrückte und wegen des Verdachts der Verwendung von unzulässigen Abschalteinrichtungen ermittelte, bekam die weiße Weste erste Flecke. Zudem ordnete auch das Kraftfahrt-Bundesamt den Rückruf für die Modelle BMW 750 3.0 Diesel Euro 6 und BMW M550 (Limousine und Touring) 3.0 Diesel Euro 6 an. Die Behörde hatte bei den Fahrzeugtypen eine unzulässige Abschalteinrichtung festgestellt.

BMW räumte bei der Hauptversammlung Fehler bei Modellen der 5er und 7er Baureihe ein. Bei den Fahrzeugen sei versehentlich die falsche Software aufgespielt worden, eine bewusste Manipulation der Abgaswerte habe es aber nicht gegeben.

Zu dieser Ansicht ist offenbar auch die Staatsanwaltschaft München gelangt. Sie verhängte gegen BMW ein vergleichsweise geringes Bußgeld in Höhe von 8,5 Millionen Euro wegen einer Ordnungswidrigkeit.

Für einen Betrug gebe es keine Hinweise. Allerdings habe BMW fahrlässig gehandelt als die fehlerhaften Daten in der Motorsteuerung aufgespielt wurden. Dies habe zu einem erhöhten Ausstoß von Stickoxiden geführt.

Auch wenn BMW den Abgasskandal strafrechtlich zu den Akten legen kann, ist er für die Käufer von BMW-Dieseln keineswegs ausgestanden. Denn auch sie bekommen den erheblichen Wertverlust bei Diesel-Fahrzeugen zu spüren. Um diesen Verlust zu kompensieren, können sie den Widerruf ihrer Autofinanzierung prüfen lassen, um auf diesem Weg die Rückabwicklung ihres Kaufvertrags zu erreichen.

Neuer Ärger droht BMW aus Brüssel. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum Autokartell geht die EU-Kommission davon aus, dass BMW, Volkswagen und Daimler jahrelang Technologien bei der Abgasreinigung abgesprochen haben und dadurch Innovationen behindert haben. Bei diesen Ermittlungen geht es allerdings nicht um unzulässige Abschalteinrichtungen.

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