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Verdacht der Abgasmanipulation beim Mercedes GLK 220 CDI Euro 5Kraftfahrt-Bundesamt prüft

Verdacht der Abgasmanipulation beim Mercedes GLK 220 CDI Euro 5

Nächster Paukenschlag im Mercedes-Abgasskandal: Nach einem Bericht der „Bild am Sonntag“ soll Daimler beim Mercedes GLK 220 CDI mit der Abgasnorm Euro 5 Abgaswerte manipuliert und dazu eine bislang noch nicht bekannte Software genutzt haben.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) geht dem Verdacht der Abgasmanipulationen dem Bericht der „BamS“ zu Folge schon seit Monaten nach. Im Herbst 2018 soll den Prüfern bei Routineprüfungen aufgefallen sein, dass der Stickoxid-Ausstoß beim Mercedes GLK 220 CDI auf dem Prüfstand niedriger sei als im Straßenverkehr. Nach und nach hat sich der Verdacht, dass dahinter eine unzulässige Abschalteinrichtung steckt, offenbar erhärtet. Von diesem Verdacht sollen rund 60.000 Mercedes GLK 220 CDI der Baujahre zwischen 2012 und 2015 betroffen sein. Das KBA hat ein formelles Anhörungsverfahren gegen Daimler eingeleitet.

„Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass Daimler beim GLK 220 CDI mit der Abgasnorm Euro 5 eine illegale Abschalteinrichtung verwendet hat, wäre das der nächste Hammer im Mercedes-Abgasskandal, der eine neue Dimension erreichen würde und auch Diesel-Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 5 betreffen würde“, sagt Rechtsanwalt Dr. Gerrit W. Hartung.

Denn von den bisherigen verpflichtenden Rückrufen für Mercedes-Fahrzeuge wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen waren nur Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 6 betroffen. Für Aufsehen sorgten aber auch Urteile des Landgerichts Stuttgart, dass die von Mercedes verwendeten Thermofenster bei der Abgasreinigung als unzulässige Abschalteinrichtung einstufte und Mercedes zum Schadensersatz verurteilte. Solche Thermofenster hat Mercedes auch bei zahlreichen Euro 5-Dieseln verwendet.

„Der Abgasskandal bei Mercedes könnte sich erheblich ausweiten, wenn sich der neue Verdacht des Kraftfahrt-Bundesamtes bestätigen sollte“, so Rechtsanwalt Dr. Hartung, Kooperationsanwalt der IG Dieselskandal. Ähnlich wie im VW-Abgasskandal haben auch von Abgasmanipulationen betroffene Mercedes-Kunden die Möglichkeit, Schadensersatzansprüche geltend zu machen.